Betonmischer Ratgeber

Informationen und Tipps zu Betonmischern und Beton-Rührgeräten (Trommelmischern)

Herzlich willkommen in unserem Ratgeber für Betonmischer / Trommelmischer. Wir möchten hier alle wichtigen Infos, Tipps und Testberichte zum Thema Betonmischer geben, damit die Wahl zum richtigen Rührgerät für Beton leichter fällt. Denn auch hier gilt Betonmischer ist nicht gleich Betonmischer.

Es gibt unterschiedlichste Modelle und Varianten für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete bzw. Bauvorhaben und zu den unterschiedlichsten Preisen. Wir zeigen hier die Modelle, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis vorweisen und ideal für einfache bis anspruchsvolle Projekte und Bauvorhaben sind (wenn man Beton mischen möchte). Deshalb gehen wir in diesem Artikel auf die wichtigsten Kriterien ein und zeigen, was man beim Betonmischer Kauf unbedingt beachten sollte.

Betonmischer, Mörtelrührer, Zementmischer
Betonmischer gibt es in unterschiedlichen Farben & Formen

Dauernutzung oder begrenztes Bauvorhaben - der Zweck von Betonmischern

Bevor man sich einen Betonmischer (häufig auch Zementmischer oder Mörtelrührer genannt) zulegt, solltet man sich zuerst folgende Fragen stellen

 

  1. Für welchen Zweck dient der Mischer für Beton?
  2. Nutze ich den Betonmischer nur gelegentlich oder sehr häufig?
  3. Wie groß ist das Bauvorhaben und genügt das jeweilige Modell (also wieviel Liter Beton kann man herstellen - also das Füllvolumen)? 
  4. Habe ich genügend und geschützten Stauraum für den Mischer?


Mit Fragen wie diesen im Hinterkopf fällt die Wahl für das beste Modell mit Sicherheit leichter. In unserem Ratgeber werden wir auf Aspekte wie diese natürlich noch näher eingehen, um beim Kauf eines Betonmischers bestmöglich zu unterstützen.

Übrigens: Unsere Leser entscheiden sich häufig für diese Betonmischer:

 

Welche Punkte bei einem Betonmischer / Trommelmischer zu beachten sind

Der Preis

Hier hat man wirklich die Qual der Wahl. Die Preise variieren von Anbieter zu Anbieter, beginnen jedoch meistens bei über 120 Euro für einen günstigen Betonmischer, während es nach oben hin keine Grenzen gibt. Im Schnitt kosten gute Mischer zwischen 200 Euro und 300 Euro. Für den Preis bekommt man solide Modelle, mit denen man jedes Projekt schnell angehen kann. Man sollte aber immer auf die Qualität des Mischers und z.B. auch Bewertungen anderer Käufer achten.

 

Die Leistung und das Füllvolumen der Mischer

Ein wichtiges Kriterium für Beton- und Zementmischer ist die Leistung der Motoren. Qualitativ hochwertige Modelle weisen eine Leistung zwischen ca. 600 und 1.500 Watt sowie ein Füllvolumen zwischen 80 und 150 Litern auf. Damit sind die Mischer stark genug, um schnell große Mengen an Beton und anderen flüssigen Baumaterialien (wie Zement oder Mörtel) herzustellen.

Die (Qualität der) verbauten Materialien

Egal, für welchen Trommelmischer bzw. Zementmischer man sich entscheidet, das Gestell sollte immer aus stabilem Stahl bestehen. Das macht den Mischer nicht nur bruchsicher, sondern garantiert auch eine gute Stabilität auf der Baustelle. Vor allem dann, wenn die Mischtrommel mit einem hohen Füllvolumen läuft. Viele der sehr günstigen Mischer stehen dann doch sehr wackelig auf den Beinen... Die Standfestigkeit spielt eine große Rolle.

Standardmäßig liefern die meisten Hersteller Betonmischer-Reifen aus stoßfestem Kunststoff. Diese Variante ist deutlich verbreiteter als Reifen aus Gummi.

Die Lautstärke

Unabhängig von der Größe, sind Betonmischer und Zementmischer keine leise Angelegenheit. Zwischen 60 und 100 Dezibel können schnell erreicht werden. Das entspricht in etwa der Lautstärke eines Staubsaugers (60 dB) bis hin zu der einer Kettensäge (100 dB). 

Montage, Gewicht und Transport der Betonmischer

Die Montage ist für gewöhnlich relativ simpel. Ein großartiges Verständnis oder Erfahrungen im Aufbau von Mischern sind nicht nötig. Bei manchen Modellen muss man jedoch das entsprechende Werkzeug parat haben, damit nach dem Auspacken auch gleich der Aufbau beginnen kann. Unterm Strich gesehen müssen nur wenige Teile zusammengesetzt werden, was mit etwas Geschick recht gut von der Hand geht. 

Ähnlich wie beim Preis, so variiert auch das Gewicht der verschiedenen Modelle und hängt letztlich vom Hersteller ab. Die allermeisten Mischer wiegen im Leergewicht zwischen 50 und 80 Kilo. 

Möchte man einen Beton- bzw. Zementmischer transportieren, dann kommt man wohl nicht an einem Sprinter bzw. Anhänger vorbei. Natürlich kann man den Mischer auch jedes Mal den auseinanderbauen, was an sich kein großes Problem ist, aber doch schon recht nervig sein kann. Denn eine Stunde Zeit muss man dafür schon einkalkulieren.

Betonmischer, orange, trommel
Klassischer Betonmischer in orange

Die Funktionsweise von Betonmischern bzw. Rührmaschinen

Die Funktion eine Trommel-Betonmischers ist vergleichbar mit einem Rührgerät aus der Küche. Das folgende Beispiel soll zeigen, wie man grundsätzlich mit einem Betonmischer arbeiten sollte.

 

Dabei muss beachtet werden dass die genaue Herstellung von Beton von der Art und Menge des gewünschten Materials abhängt. Hier findet man meistens eine entsprechende Erklärung auf den Verpackungen des Baumaterials oder im Baumarkt vor, wenn man Beton selber mischen möchte.   

Hier das grundsätzliche Prinzip eines Betonmischers:

 

  1. Ihr dreht die Mischtrommel so, dass die Öffnung ungefähr einen Winkel von 45° hat und zieht euch Bauhandschuhe an.
  2. Am Anfang solltet ihr zuerst Wasser in die Mischtrommel geben.
  3. Im nächsten Schritt könnt ihr das Zementpulver in der gewünschten Menge hinzugeben.
  4. Lasst nun das Gemisch für ein paar Minuten rühren, damit es sich schön verbindet.
  5. Für manche Bauvorhaben – insbesondere im Outdoor-Bereich – müsst ihr sogenannte Zuschlagstoffe zum Zement dazugeben. Diese Stoffe sind meistens Sand oder auch Kies und können an dieser Stelle ebenfalls in die Trommel des Betonmischers gegeben werden.
  6. Egal ob ihr mit oder ohne Zuschlagstoffe arbeitet, müsst ihr nun abwarten, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Ähnlich wie ein klassischer Teig, sollte auch der Zement nicht mehr wegschwimmen und flüssig und auch nicht mehr brockig sowie trocken sein. Durch das Hinzugeben kleiner Mengen Wasser bzw. Pulver kann man die Konsistenz jetzt noch während des gesamten Vorgangs beeinflussen.
  7. Kippt nun die Öffnung nach unten und füllt den Zement in das entsprechende Transportgefäß.
  8. Wenn ihr den Mischer nicht mehr braucht, dann nehmt einfach einen Wasserschlauch und spült das Äußere und Innere einfach solange mit Wasser ab, bis ihr keine Rückstände mehr seht. So kann man den Betonmischer reinigen, wenn man mit der Arbeit fertig ist.

Tipp: Einige der Bestseller, für die sich unsere Leser häufig entscheiden:

 

Ihr habt weitere Tipps, Hinweise und Ideen? Dann lasst uns gerne einen Kommentar da. Und diese Themen könnten auch noch interessant sein:

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Dieter (Montag, 23 Januar 2017 12:31)

    Sehr schöne Beschreibung von Betonmischern, die Liste was zu bachten ist ist sehr Hilfreich für den Kauf. Danke :)